Monatsarchiv für Juni 2008

25
Jun
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old_woman_multitasking.jpg„The Rise of the Silver Surfer“ – dieser Untertitel des zweiten Kinofilms der Marvel-Superhelden-Truppe „Fantastic Four“ könnte ebenso stellvertretend für die Entwicklung des Internet-Nutzungsverhalten der Deutschen stehen, wenn man sich die Ergebnisse der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie ansieht. Die Studie vermeldet wie in den letzten Jahren eine weitere Zunahme der deutschen Web-User und der Internetnutzung. Fast zwei Drittel aller Erwachsenen in Deutschland sind hiernach online – eine Steigerung von ca. 3 Prozent bzw. fast 2 Millionen Usern im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Zuwachs findet man hierbei in der Gruppe der 60- bis 79-Jährigen, den so genannten „Silver Surfern“, von denen ungefähr 30 Prozent inzwischen regelmäßig im Netz unterwegs sind.Wichtigster Antrieb für die Zunahme der Internet-Verbreitung ist laut Studie die Nachfrage nach multimedialen Inhalten wie Videos, IP-TV, Podcasts oder Musikdateien. Der Anteil der Nutzer, die Videos oder TV im Netz ansehen, ist dieses Jahr nochmals um 10 Prozentpunkte auf 55 Prozent gestiegen.

13
Jun
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girls-shopping.jpgEs gibt neue Zahlen über den rasanten Bedeutungs-Zuwachs des Internets: Eine in Frankreich, England und Deutschland durchgeführte Studie unterstützt mit eindrucksvollen Zahlen, dass das Internet traditionelle Medien als relevantestes Genre bei der Kaufentscheidung weit hinter sich lässt.

In der Studie wurde ein Index-Wert ermittelt, der sich aus der Nutzungszeit beim Entscheidungsprozess sowie einem von den Usern bestimmten Rang des Mediums ermittelt. In allen drei Ländern ergab sich mit ca. 46 Prozent jeweils der höchste Wert für Online-Medien, gefolgt von TV mit 33 Prozent und Radio mit 14 Prozent. Klassischen Print-Medien weist die Studie nur eine Bedeutung bei der Kaufentscheidung von 3 Prozent zu.

Der Einfluss ist hierbei deutlich von den gesuchten Produkten abhängig: Bei Reisen, Multimedia-Produkten sowie Büchern ist die Bedeutung zum Beispiel weitaus größer als bei politischen Fragen, wo das Internet (noch) eine geringere Rolle spielt. Der Verlauf des aktuellen US-Vorwahlkampfes zeigt jedoch, dass auch hier das Internet schnell aufholt.

Als einer der ausschlaggebenden Faktoren, warum das Internet eine solch wichtige Rolle spielt, gaben 81 Prozent der befragten Franzosen an, dass sie das Gefühl hätten, dadurch bei der Entscheidungsfindung Zeit zu sparen.

3
Jun
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ist2_4657835_the_word_blog_as_a_hyperlink.jpg Das Web 2.0 findet nicht nur bei den Internet-Usern immer mehr Anhänger. Auch bei Marketing-Experten setzt sich die Erkenntnis durch, dass hier ein enormes strategisches Potenzial liegt: Vernetzte Communities mit großen Nutzerzahlen, User, die eigenen Content erstellen und verschiedenste Medientypen als virale Container bieten neue Möglichkeiten der Online-Vermarktung abseits der Bannerschaltung.

Eine aktuelle Studie der Epoq GmbH prognostiziert, dass bereits 2010 die Hälfte aller Online-Marketing-Maßnahmen im Web 2.0 angesiedelt sein wird. Und auch insgesamt ist die gesamte Branche verstärkt auf Online-Projekte eingestellt. 78 Prozent der befragten Experten sehen Online-Marketing insgesamt als den Trend für das Jahr 2008. Auf Platz zwei folgt mit Dialog-Marketing eine Kommunikations-Form, die eng mit dem neuen Nutzer- und Verbraucher-Verständnis der Web 2.0-User verknüpft ist: Zur zielgruppengerechten Erreichung ist hier eine Abkehr der klassischen One-to-Many Kommunikation von Nöten – hin zu einem Dialog auf Augenhöhe.