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Facebook ist in aller Munde. Durch das anhaltende Wachstum hat das Social Network für das Online Marketing stark an Bedeutung gewonnen. Viele internationale Consumer Brands haben den Weg zu einer stetigen Präsenz auf Facebook bereits gefunden. Einige können auf mehrere Millionen Fans verweisen. Eine Fanpage kann in zehn Minuten aufgesetzt werden, aber was ist nötig um die Fans langfristig in die Gestaltung der Seite einzubinden und die Markenkommunikation voranzutreiben? Aus einer Betrachtung erfolgreicher Beispiele lassen sich dazu einige Schlussfolgerungen ziehen.
Pringles setzt verstärkt auf Videos auf der Facebook-Seite. Es werden Songs von singenden Fans gezeigt, welche die Pringles-Dose auf humorige Weise in den Text einbinden. Die Fanpage wird damit zur Seeding-Plattform für Viral-Videos. Jeder Fan, der eine „like it“, „comment“ oder „share“ Funktion ausführt, listet das Video in seinem News-Feed, den alle seine Kontakte sehen können. Dadurch finden das Video und die Fanpage zu neuen Mitgliedern und Publicity.
Coca-Cola zeigt im Gegensatz zu vielen anderen Fanpages bereits auf der ersten Seite Beiträge von Fans und nicht nur die eigenen an. Ein echtes Commitment zum Vertrauen der Community, denn es werden keine positiven und negativen Beiträge gefiltert. Ein weiteres Feature ist die Anzahl an Fotoalben, die nicht nur Product Shots zeigen, sondern auch die ursprünglichen Gründer als Coke-Fans portraitieren. Fotos aus dem Archiv zeigen die Bandbreite an Nostalgie und Sammler-Artikeln, die Coca-Cola zum amerikanischen Icon haben werden lassen. Das wirklich Besondere an der Fanpage ist jedoch ihre Geschichte der Entstehung. Die Coke-Fans Dusty und Michael hatten die Seite aus einer Laune gegründet hatten sehr schnell über eine Million Fans zusammen. Anstatt eine eigene Fanpage aufzusetzen, trat Coke mit den beiden in Kontakt und konnte auf ihren Verbindungen aufsetzen.
Starbucks kennt sich im Nutzen von Social Media bereits gut aus. Über MyStarbucksIdea, einer Crowdsourcing-Community können Konsumenten ihre Ideen zur stetigen Verbesserung von Starbucks vorstellen. Auf Facebook hat Starbucks eine gute Balance bei den News Updates gefunden. Es werden offene Fragen an die Fans gestellt und zur offenen Diskussionen animiert. Über die Einbindung anderer Social Media Kanäle wie Twitter News, Blog Updates und Angestellten Kommentare ergibt sich ein interessanter Einblick in das Starbucks Universum. Das dreht sich nicht nur um Kaffee, sondern um viel mehr was in den Fillialen passiert. Musik und Buch-Rezensionen sind genauso Thema wie diverse Starbucks Events auf der ganzen Welt.
Adidas Originals besticht mit durchdachten Inhalten, welche die Fanpage als Vertriebskanal nutzen. Die Branded Application „Your Area“ auf der Seite führt direkt zum Onlineshop und Store Finder. Hier werden in kurzen Abständen neue Fashion Designs und Angebote vorgestellt. In einer Kooperation mit MTV realisierte adidas auf Facebook ein Gewinnspiel, bei dem eine all-expenses-paid Party gewonnen werden konnte. Auf der Fanpage wurden dann Fotos, Videos und Blog Posts von der legendären House Party publiziert, welche von den Fans ausgiebig kommentiert wurden.
Red Bull hat es wie Starbucks geschafft, das typische Fanpage Inventar zu durchbrechen und vereint mehrere Social Media Kanäle auf der Seite. Anstatt nur den Corporate Twitter Account zu spiegeln, werden in der „Athletes“ Sektion die Twitter Updates von verschiedenen Red Bull Extremsportlern aufgelistet. In der „Boxes“ Sektion hat Red Bull jede Menge kleine Applikationen eingebaut, welche die Seite von dem austauschbaren Facebook-Look befreien. Hier warten unterhaltesame Inhalte wie „drunk dialed“ App bei Telefonanrufe von Leuten bewertet werden können, welche die 1-800 Red Bull Nummer betrunken angerufen haben.
Alle Seiten setzen mit verschiedenen Methoden auf den stetigen Dialog und die Einbindung der Fans. Sie zeigen die Möglichkeiten auf, welche sich über das typische Facebook Layout hinaus bieten. massklusive konzipiert und realisiert Online Brand Building Kampagnen für Kunden wie Warner Bros., Unilever oder Montblanc.














Bisher relativ unbeachtet, im Vergleich zum privaten und kommerziellen Sektor, hat der Einfluss von sozialen Medien auch die vielen Non-Profit-Organisationen erreicht. Diese nutzen die Möglichkeiten zum Fundraising und Generieren von Unterstützern auf vielfältige Weise.