Macro-Blogging vs. Micro-Blogging

Unter jungen Erwachsenen in Amerika verschiebt sich das Online-Nutzerverhalten.

Die neue Studie von Pew Internet & American Life Project zeigt auf, wie sich ein Altersunterschied von wenigen Jahren auf die Gewohnheiten und den Umgang mit Social Media auswirken. War im Jahr 2006 Macro-Blogging (klassische Blogartikel schreiben) die beliebteste Art sich über Social Media der Welt mitzuteilen, so ist dies im Jahr 2009 durch Micro-Blogging (Status Updates posten) abgelöst worden.

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Diese Entwicklung ist vor allem auf die Integration der Status Updates in die großen Social Networks wie Facebook und MySpace sowie auf das rasante Wachstum von Twitter zurückzuführen.

Vor diesem Hintergrund begeistern sich 30-Jährige und ältere Internetnutzer zunehmend für das Macro-Blogging. Ob Themen- oder Reiseblog, diese Nutzergruppe hat die Vorteile der einfachen Publikation für Beruf und Privates entdeckt.

Die Verteilung der Nutzergruppen auf die verschiedenen Social Networks orientiert sich klar an der Ausrichtung dieser Netzwerke. MySpace ist bei jungen Erwachsenen beliebter als bei den über 30-Jährigen. Dafür besitzen junge Erwachsene seltener ein Profil bei Business-Netzwerken wie LinkedIn. Facebook bildet eine Ausnahme und ist mit der generellen Ausrichtung bei beiden Altersgruppen im nahezu selben Maße beliebt. Hier bietet sich die Chance, mit einer Präsenz verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Z.B. über eine Brand oder Product Fan Page.

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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 8. Februar 2010 um 20:03 | Permanent-Link

    Das ist doch schon wieder amerikanisch :) Hier in den USA ist es ein Pluspunkt im Job, wenn du im Social Media Bereich aktiv bist, aktive Follower hast und dein Twittername auf der Visitenkarte steht. In Deutschland ineressiert das keinen.

    Ein Blog braucht Zeit, ist aber noch immer die effektivste Methode die Zielgruppe zu erreichen. Daher wollen die Firmen ein Blog.

    Ein Blog gehört aber zur Firma, ich kann es bei Hire and Fire nicht mitnehmen zum nächsten Job. Mein Twitteraccount ist meins. Meine Reputation, mein Engagement, meine Punkte. Ab und zu mal was fürs Firmenblog schreiben, aber voll aktiv auf Twitter.

    Der Artikel trifft es in so fern sowohl für Deutschland wie auch für alle anderen Länder, dass man in den Social Networks sehr gut umrissen die eigene Zielgruppe trifft. Man erreicht weniger Menschen, aber die sind dann auch interessiert.

    Elke, die einen Twitteraccount für die englische Zielgruppe, einen für die deutsche, einen fürs Blog und einen für Unsinnige Experimente hat :)

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