Der Nutzer hat das Wort

„Märkte sind Gespräche“ – was uns David Weinberger und Co. im Cluetrain Manifest bereits vor zehn Jahren lehrten, gewinnt heute täglich weiter an Bedeutung. Menschen tauschen sich im Internet über Produkte und Unternehmen aus und informieren sich dadurch gezielt vor dem Kauf. Plattformen und Dienste wie Facebook, Twitter, YouTube und Co. gewinnen daher immer mehr an Gewicht und werden verstärkt in den Marketing-Mix von Unternehmen aufgenommen. Dabei darf nicht in Vergessenheit geraten, dass es sich um Gespräche handelt – also zweiseitige Kommunikation: Unternehmen sollten nicht nur sprechen, sondern auch zuhören. Wie man beides verbindet und den sogenannten User Generated Content, also die durch Kunden und User produzierten Inhalte im Web, zu Unternehmenszwecken nutzt und in die externe Kommunikation einbindet, kann sehr gut am Beispiel Dyson veranschaulicht werden.

Beim Wort Dyson denken die meisten vermutlich sofort an beutellose Staubsauger in ungewöhnlichem Design. Seit neuestem kann die Marke Dyson nun auch mit Ventilatoren verbunden werden – auch hier hat Firmengründer und Erfinder James Dyson es mit dem Dyson Air Multiplier geschafft, einem gewöhnlichen Haushaltsgegenstand durch ein außergewöhnliches Design und bessere Funktionalität das besondere Etwas zu verleihen.

dyson_videokleinBesonders interessant am Beispiel Dyson ist die multimediale Einbindung verschiedener Social Media-Kanäle auf der Produktwebsite www.dysonairmultiplier.com. Auf der Website sind über verschiedene Leisten YouTube-Videos, FlickR-Bilder, Blog-Beiträge und Twitter-Nachrichten eingebunden. Dabei sind neben offiziellen Pressebildern oder Videos von einer UK-Produktvorstellung auch Fotos und Videos von den Fans der Marke zu sehen, die gekonnt ihre Köpfe durch den Ventilator stecken oder stolz neben James Dyson und seinem neuen Produkt posieren. Ebenso finden Twitter- und Blogbeiträge ungefiltert ihren Weg auf die Seite – auch kritische Updates werden angezeigt. Ein gutes Beispiel für authentische  Einbindung von User Generated Content. Auch auf der offiziellen Facebook-Fanpage von Dyson können Fans ihre Bilder und Videos sowie ihre Meinung zu den Produkten veröffentlichen.

dyson_facebook

Menschen tauschen sich im Web über Marken, Produkte und Unternehmen aus – sie geben ihre Meinung ungeschönt wieder, machen Bilder und laden Videos hoch. Sie wollen ernst- und wahrgenommen werden – dies gilt es zu verstehen und den User Generated Content nicht mehr als Gefahr, sondern vielmehr als Chance zu sehen. Unternehmen können ihren Fans eine „Stimme“ im Web geben und sie zu Sprechern der eigenen Marke machen.

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Basierend auf unseren Social Media Monitoring-Prozessen mit NetLens® entwickeln wir Kampagnen, durch die wir mit Ihren Kunden auf Augenhöhe interagieren.
Zu unseren Kunden zählen renommierte Unternehmen wie Montblanc, Swarovski, Unilever oder W.L. Gore.

2 Kommentare

  1. Michael Weber
    Erstellt am 8. April 2010 um 19:08 | Permanent-Link

    “Zu unseren Kunden zählen renommierte Unternehmen wie Montblanc, Swarovski, Unilever oder W.L. Gore…”

    …und natürlich auch Dyson, wie man Ihrer Hauptseite (massklusive.com) entnehmen kann.

  2. MarkusKrueger
    Erstellt am 9. April 2010 um 11:13 | Permanent-Link

    Hey Michael, danke für deinen Kommentar – das stimmt – allerdings stammen die oben genannte Seite und die Facebook Fanpage nicht aus unserer Feder. Wir möchten mit diesen Beispielen nur aufzeigen, welche Möglichkeiten das Social Web bietet, um näher an seinen Kunden zu sein.

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