Group Messaging als neuer Trend!?

Zurzeit trifft sich die US-amerikanische Startup-Szene in Austin, Texas beim alljährlichen South by Southwest (SXSW) Festival für Musik, Film und Interaktive Medien. Ihren Durchbruch beim SXSW schafften in den vergangenen Jahren einige populäre Dienste wie Twitter und Foursquare. Umso gespannter schaut die digitale Welt derzeit nach Austin – auf der Suche nach dem „nächsten großen Ding“.

Was sich schon vor der Konferenz andeutete, scheint seit der gestrigen Interactice Award-Verleihung noch sicherer: Group Messaging ist stark im Kommen. In der Kategorie „Breakout Digital Trend“ gewann der Group Messaging-Dienst GroupMe den Award.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Man kann mit seinem Handy Textnachrichten, Fotos oder Locations kostenlos an eine selbst bestimmte Gruppe von Kontakten schicken – kleine private Chatrooms quasi.

groupme

Quelle: http://groupme.com

Group Messaging erlangte bereits vor Kurzem erste Aufmerksamkeit: Facebook hat vor wenigen Wochen das Group Messaging Startup Beluga gekauft und scheint den Dienst weiterführen zu wollen, zum Beispiel als eigener Group-Messaging-Dienst innerhalb der Plattform.

Was meint ihr – eine sinnvolle Anwendung, die sich langfristig durchsetzen kann?

2 Kommentare

  1. Andre
    Erstellt am 17. März 2011 um 09:43 | Permanent-Link

    Ich bin der Meinung, dass die Anwendung Potential besitzt.
    WIE, und vor allen dingen WO, Beluga das Leben der digital Natives bereichern kann, wird sich aber noch zeigen.
    Mein erster Gedanke für einen sinnvollen Einsatz: Veranstaltungen auf denen eine große Anzahl von Personen für eine zeitliche Spanne zusammentreffen. So zum Beispiel auf der SXSW oder der republica, next etc.. Die Teilnehmer erfahren, was sich auf der gesamten Veranstaltung abspielt und nicht nur das, was in ihrem direkten Umfeld stattfindet. Vorraussetzung ist natürlich wie immer die aktive Teilnahme. Allerdings sehe ich da weniger ein Problem ;-)

  2. Erstellt am 17. März 2011 um 10:23 | Permanent-Link

    Stimmt, sehe ich ähnlich. Veranstaltungen bieten sich für den Einsatz an (war sicherlich auch kein Nachteil bei der SXSW-Jury… ;-) ) – aber vielleicht auch im Kollegenkreis, bei Vereinen und privat unter Freunden. Mal schauen, wie es sich entwickelt.

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