Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

5
Feb
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Unter jungen Erwachsenen in Amerika verschiebt sich das Online-Nutzerverhalten.

Die neue Studie von Pew Internet & American Life Project zeigt auf, wie sich ein Altersunterschied von wenigen Jahren auf die Gewohnheiten und den Umgang mit Social Media auswirken. War im Jahr 2006 Macro-Blogging (klassische Blogartikel schreiben) die beliebteste Art sich über Social Media der Welt mitzuteilen, so ist dies im Jahr 2009 durch Micro-Blogging (Status Updates posten) abgelöst worden.

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Diese Entwicklung ist vor allem auf die Integration der Status Updates in die großen Social Networks wie Facebook und MySpace sowie auf das rasante Wachstum von Twitter zurückzuführen.

Vor diesem Hintergrund begeistern sich 30-Jährige und ältere Internetnutzer zunehmend für das Macro-Blogging. Ob Themen- oder Reiseblog, diese Nutzergruppe hat die Vorteile der einfachen Publikation für Beruf und Privates entdeckt.

Die Verteilung der Nutzergruppen auf die verschiedenen Social Networks orientiert sich klar an der Ausrichtung dieser Netzwerke. MySpace ist bei jungen Erwachsenen beliebter als bei den über 30-Jährigen. Dafür besitzen junge Erwachsene seltener ein Profil bei Business-Netzwerken wie LinkedIn. Facebook bildet eine Ausnahme und ist mit der generellen Ausrichtung bei beiden Altersgruppen im nahezu selben Maße beliebt. Hier bietet sich die Chance, mit einer Präsenz verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Z.B. über eine Brand oder Product Fan Page.

anetomy und massklusive bieten Ihnen die gesamte Bandbreite des effektiven Social Media Marketings. Wir machen unsere Kunden zum festen Bestandteil der digitalen Lebenswelt ihrer Zielgruppen.

Basierend auf unseren Social Media Monitoring-Prozessen mit NetLens®, entwickeln wir Kampagnen, die mit Ihren potenziellen Kunden auf Augenhöhe interagieren. Zu unseren Kunden zählen unter anderem Montblanc, Swarovski, Unilever, W.L. Gore (Gore-Tex) und Signal Iduna.

28
Jan
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Sie leben gesünder und länger, sie gehen online und tauschen sich regelmäßig aus.

Wenn man es mal genau betrachtet, waren Baby Boomers schon immer kommunikativ. In den Sechzigern und Siebzigern waren sie vielfach politisch aktiv und erkannten die Vorteile der Vernetzung. Wir sagen, es war demnach nur eine Frage der Zeit, bis sie das Netz, insbesondere Social Media für sich entdeckten.

Das Erneuern und Pflegen von persönlichen Verbindungen ist der größte Anreiz für diese Generation sagt Lisa E. Phillips, eMarketer Senior Analyst und Autorin des Reports Boomers and Social Media. Schon 47% der amerikanischen Baby Boomers mit Internetanschluss besitzen ein Profil in mindestens einem Social Network. Die Kontakte umfassen Familie, Freunde und Kollegen verschiedener Altersklassen.

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Weitere Studien von Burst Media und Deloitte belegen, dass sich bereits im Jahr 2007 zahlreiche Mitglieder dieser Generation in Social Networks anmeldeten. Sie besaßen jedoch nur wenige Kontakte und ließen ihr Profil ruhen oder vergaßen es sogar nach kurzer Zeit. Dies hat sich geändert: wer heute ein Profil besitzt, ist aktiv dabei.

Diese zunehmende Aktivität bietet großes Marketing-Potenzial für alle Anbieter von Produkten und Services für diese Altersgruppe. Ganz vorne stehen Pharma, Finanzen, Tourismus, Luxus und der Einzelhandel. Es gilt für die Teilnahme an diesem Dialog aber folgende Spielregeln zu beachten:

  • Social Media is a Conversation. Einseitige Kommunikation wird ignoriert.
  • Be Relevant, Active and Responsive. Der Dialog sollte stetig sein und niemals ruhen.
  • Be Personal and Authentic. Der Dialog muss auf Augenhöhe stattfinden und persönliche Interessen berücksichtigen.
  • Encourage Sharing. Das Weitergeben von Inhalten muss sich lohnen.

Es bleibt abzuwarten, ob beim Vorgehen von allen der richtige Ton getroffen wird.

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8
Dez
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networkingWie nutzen Deutschlands größte Marken Social Media? Eine empirische Studie der der Fakultät der Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität Oldenburg will genau das untersuchen. Die nach Größe des Werbeetats 100 gewichtigsten deutschen Marken wurden ausführlich zu ihrer Nutzung von interaktiven Web-Medien befragt.

Die Ergebnisse sind dabei in vielerlei Hinsicht interessant: So nutzen bereits 60% der größten deutschen Marken aktiv Social Media-Kanäle, dabei bespielen aber nur 5% alle betrachteten Kanäle (Corporate Blogs, Facebook, Twitter und YouTube). Eine umfassende Social-Media-Strategie scheint also noch zu fehlen, denn grundsätzlich, so stellt die Studie ebenfalls fest, darf gelten, dass die Resonanz der User sich mit aktiverer Nutzung der Medien durch die Unternehmen verstärkt. Beachtenswert ist die Tatsache, dass Corporate Blogs bei den großen Firmen offenbar nicht mehr im Trend liegen, Microblogging hingegen im Aufwind ist: Nur 12% aller befragten Firmen führen noch unternehmenseigenes Blog (was vermutlich auch an dem damit verbundenen, ungleich höheren Aufwand liegt), Facebook ist mit 28% schon deutlich höher angesiedelt und etwa auf dem Niveau der YouTube-Nutzung, die erstaunliche 37% beträgt. Die unternehmenseigenen Channels sollen laut den Ergebnissen im Durchschnitt sogar etwa 50 Videos beherbergen. Am überraschendsten ist das extrem gute Abschneiden des Microblogging-Dienstes Twitter, der unter den privaten Social-Media-Usern eine eher geringe Bedeutung einnimmt, was die absoluten Userzahlen angeht: Die befragten Unternehmen hingegen nutzen den Dienst bereits zu 39% und setzen pro Woche rund 40 Tweets ab, ein Ergebnis, das sehr sicher durch die großen Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen und ihre per Feed geposteten Inhalte verzerrt wird (so hat allein der Spiegel auf seinen diversen Accounts rund 700 Tweets veröffentlicht, Focus und Sueddeutsche liegen bei rund 250). Nimmt man diese Extrembeispiele aus der Wertung, dürfte sich eine Twitter-Nutzung von 1-3 Tweets pro Tag ergeben.

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Auf einzelne Branchen verteilt ergibt sich eher das erwartete Bild: Die Nutzungszahlen der Firmen hinsichtlich Social-Media-Kanäle schwanken sehr stark je nach Bereich, in dem das Unternehmen tätig ist. In der Telekommunikations bzw. Elekroindustrie / Unterhaltungselektronik ist die Social-Media-Nutzung mit 92 bzw. 80% der Firmen fast völlig etabliert, im Einzelhandel liegt sie bei etwa 50% und die Schlusslichter bilden die Kreditinstitute und Hersteller von chemischen Erzeugnissen, die nur zu deutlich unter 50% auf Twitter und Co. aktiv sind.

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massklusive konzipiert und realisiert Online Brand Building Kampagnen für Kunden wie Warner Bros., Unilever oder Montblanc.

1
Dez
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kaleidos4

Microblogging ohne Wachstum, Facebook im neuem Design und die Zukunft von Social Media: Die wichtigsten Social-Media-, Tech- und Netzwelt-News und Links der vergangenen 14 Tage auf blog.massklusive.com in der kompakten Übersicht:

1. Blogging vs. Microblogging

Die Zahlen von Twitter hören zum ersten Mal auf, ähnlich exorbitant zu wachsen wie in den letzten Monaten. Wordpress und klassisches Blogging hingegen sind dagegen wieder im Wachstumsmodus. Für viele gleich ein Grund, den Tod des Microbloggings zu verkünden, was natürlich entsprechend heftige Gegenreaktionen auf der Seite der Twitter-User auslöste. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen: Irgendwann musste das überdurchschnittliche Wachstum des Microbloggings langsamer werden, normale Blogs hingegen waren nie wirklich weg.

2. Facebook testet neues Design für 2010

Nachdem sich die Aufregung über die Aufsplittung des Facebook-Streams in News- und Live-Feed wieder gelegt hat, kommt bereits die nächste Meldung, die die nächsten paar Millionen von Usern in die diversen “Change Facebook back to old Facebook”-Gruppen treiben könnte: Ein für 2010 geplantes Re-Design wurde schon mal mit einigen ausgewählten Benutzern ausprobiert. Ein Schwerpunkt liegt dabei natürlich auch auf der Suche.

3. Location Is The Missing Link Between Social Media and the Real World

Dienste wie Foursquare, Gowalla, Loopt, Brightkite und Google Latitude werden in den letzten Monaten immer populärer. Woran das liegt? Sie befreien Social-Media-Aktivitäten davon, dass der User den ganzen Tag zu Hause vor dem Rechner sitzen muss, um daran Teil zu haben. Techcrunch mit einem außergewöhnlich lesenswerten Artikel darüber, wie wir künftig das Netz komplett in unseren Alltag integrieren werden.

4. Xing: Relaunch der Unternehmensprofile

Die wichtigere News kam eigentlich schon in der Woche davor: Kurz nachdem bekannt wurde, dass der Burda-Verlag der neue Hauptaktionär des Hamburger Business Social Networks Xing wird, kam der Start von neuen Features bei den außerordentlich erfolgreichen Unternehmens-Profilen: So können zahlende Kunden in der Zukunft auf Xing diverse zusätzliche Feature für ihre Unternehmenspage in Anspruch nehmen.

5. Google stellt neuen Dienst YouTube Direct vor

Eine neue Zusatzfunktion von YouTube stellte Google vor einiger Zeit vor: Mit YouTube Direct wird es künftig jeder Webseite möglich, ihren Usern anzubieten direkt Videos auf die Seite zu laden und diese dort zu verwalten und entsprechend freizuschalten und einzubetten. So wird es zum Beispiel machbar, dass eine News-Seite direkt ihre Leser fragt, ob sie Videos zu einem aktuellen Ereignis beizusteuern haben, ohne dass der Weg über die YouTube-Hauptseite genommen werden muss.

Zugabe: How-To der Woche: 5 Ways To Promote Your Facebook Fan Page:

Freunde einladen, die richtige Zielgruppe finden, Ads schalten, Twitter App und Fan Box Widget: Im Social Media Examiner wird ein ausführlicher Blick auf die verschiedenen Wege geworfen, mit denen man eine Facebook Fan Page zum Erfolg führen kann. Die Facebook-Page von Massklusive findet sich übrigens unter http://www.facebook.com/massklusive.

17
Nov
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kaleidos4

Retweets, Business-Network-News und Google Chrome OS: Die wichtigsten Social-Media-, Tech- und Netzwelt-News und Links der vergangenen Woche auf blog.massklusive.com in der kompakten Übersicht:

1. Neue Retweet-Funktion bei Twitter geht in den Beta-Status

Kurz nach den Twitter-Lists geht der Microblogging-Riese erneut in die Offensive und bringt ein neues Feature in den Beta-Status: Die lange von den Usern gepflegten und “inoffiziellen” Retweets sind ab sofort direkt über die Oberfläche von Twitter nutzbar. Dabei erscheint der Originaltweet mit einem zusätzlichen Symbol in der eigenen Timeline. Zusätzlich gibt es im Dashboard einen neuen Menüpunkt zur Verwaltung von Retweets und optional können dieselben von einzelnen Usern auch abbestellt werden.

2. Xing: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

Schlechte Neuigkeiten aus dem Hause Xing: Zwar wurde in den ersten drei Quartalen 2009 ein Umsatz gemacht, der etwa 33% über dem Vorjahresniveau liegt, allerdings halbierte sich zugleich der Gewinn des Unternehmens, was laut Internet World Business auf hohe Investitionen und eine einmalige Steuerrückstellung zurückzuführen ist. Die Steigerungsraten bei den Mitglieder-Registrierungen ließen allerdings auch etwas zu wünschen übrig.

3. LinkedIn startet Kooperation mit Twitter

Gute Nachrichten hatte hingegen der amerikanische Business-Network-Konkurrent LinkedIn zu vermelden: So wurde in dieser Woche verkündet, dass man eine offizielle Kooperation mit Twitter gestartet habe, die für beide Seiten hilfreich sein dürfte: Status-Updates können in Zukunft beide Richtungen synchronisiert werden, über weiterführende Zusammenarbeit und zusätzliche Features wird nachgedacht.

4. Google Betriebssystem steht in den Startlöchern

Google macht seine Ankündigung aus dem Juni diese Jahres wahr und breitet sich in Zukunft auch in Microsofts Kerngebiet aus: Mit dem Chrome OS soll noch in dieser Woche das erste Betriebssystem aus dem Hause Google erscheinen: Das Ganze basiert auf Linux, ist Open-Source, kommt mit wenig Software daher, da das meiste webbasiert laufen soll und ist vor vorerst vor allem für Netbooks und mobile Rechner gedacht – einzig die Treiber scheinen noch Probleme zu machen.

5. Bings Marktanteil wächst auf 10%

Die sich ale Innovationsmotor entpuppende Suchmaschine Bing (zuletzt unter anderem mit Live-Stream-Suche und Wolfram-Alpha-Kooperation in der Diskussion) wächst langsam, aber stetig: Mit inzwischen 9,9% des Marktanteils liegt die Suchmaschine von Microsoft inzwischen auf dritten Platz hinter Yahoo. Und genau von eben dem Konkurrenten klaut es auch weitere Anteile: Der Gigant Google hingegen bleibt unterschütterlich bei zwei Dritteln oder genauer 65,4%.

Zugabe: Das Feature der Woche: 5 Impressive Real-Life Google Wave Use-Cases

Rollenspiele, Customer Service und Projektarbeit: Mashable guckt ausführlich darauf, welche guten Ideen schon entwickelt wurden, um das neue Kommunikationstool Google Wave im Alltag kreativ zu nutzen.