Archiv der Kategorie ‘Marketing‘

28
Jan
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Sie leben gesünder und länger, sie gehen online und tauschen sich regelmäßig aus.

Wenn man es mal genau betrachtet, waren Baby Boomers schon immer kommunikativ. In den Sechzigern und Siebzigern waren sie vielfach politisch aktiv und erkannten die Vorteile der Vernetzung. Wir sagen, es war demnach nur eine Frage der Zeit, bis sie das Netz, insbesondere Social Media für sich entdeckten.

Das Erneuern und Pflegen von persönlichen Verbindungen ist der größte Anreiz für diese Generation sagt Lisa E. Phillips, eMarketer Senior Analyst und Autorin des Reports Boomers and Social Media. Schon 47% der amerikanischen Baby Boomers mit Internetanschluss besitzen ein Profil in mindestens einem Social Network. Die Kontakte umfassen Familie, Freunde und Kollegen verschiedener Altersklassen.

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Weitere Studien von Burst Media und Deloitte belegen, dass sich bereits im Jahr 2007 zahlreiche Mitglieder dieser Generation in Social Networks anmeldeten. Sie besaßen jedoch nur wenige Kontakte und ließen ihr Profil ruhen oder vergaßen es sogar nach kurzer Zeit. Dies hat sich geändert: wer heute ein Profil besitzt, ist aktiv dabei.

Diese zunehmende Aktivität bietet großes Marketing-Potenzial für alle Anbieter von Produkten und Services für diese Altersgruppe. Ganz vorne stehen Pharma, Finanzen, Tourismus, Luxus und der Einzelhandel. Es gilt für die Teilnahme an diesem Dialog aber folgende Spielregeln zu beachten:

  • Social Media is a Conversation. Einseitige Kommunikation wird ignoriert.
  • Be Relevant, Active and Responsive. Der Dialog sollte stetig sein und niemals ruhen.
  • Be Personal and Authentic. Der Dialog muss auf Augenhöhe stattfinden und persönliche Interessen berücksichtigen.
  • Encourage Sharing. Das Weitergeben von Inhalten muss sich lohnen.

Es bleibt abzuwarten, ob beim Vorgehen von allen der richtige Ton getroffen wird.

anetomy und massklusive bieten Ihnen die gesamte Bandbreite des effektiven Social Media Marketings. Wir machen unsere Kunden zum festen Bestandteil der digitalen Lebenswelt ihrer Zielgruppen.

Basierend auf unseren Social Media Monitoring-Prozessen mit NetLens®, entwickeln wir Kampagnen, die mit Ihren potenziellen Kunden auf Augenhöhe interagieren. Zu unseren Kunden zählen unter anderem Montblanc, Swarovski, Unilever, W.L. Gore (Gore-Tex) und Signal Iduna.

14
Jan
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foursquare3Der Siegeszug der Smartphones ist nicht aufzuhalten, die Nutzung des mobilen Web explodiert geradezu und vor allem ein neuer Social Media-Dienst profitiert davon: Die Rede ist von dem mobilen und locationbasierten Netzwerk Foursquare, das den Usern über das Mobiltelefon und die zugehörige Foursquare-App die Möglichkeit eröffnet, an realen Orten „einzuchecken“, dort Punkte und spielerisch verschiedene Trophäen zu sammeln, Tips von anderen Nutzen zu dem jeweiligen Ort zu bekommen und schließlich auch zu sehen, wo die im Netzwerk hinzugefügten Freunde sich gerade aufhalten. Sah es vor ein paar Wochen noch nach einem Kopf an Kopf-Rennen mit dem Konkurrenten Gowalla aus, so hat die Neuausrichtung des Prinzips bei Foursquare (neuerdings können User noch nicht im System existierende Orte selbst hinzufügen) zu starkem Zuwachs geführt: Nicht nur der erfolgreichste Tag überhaupt (mit mehr als einem „Check-In“, d.h. virtuellem Anmelden eines Users an einem realen Ort, pro Sekunde) konnte verkündet werden, sondern auch eine Zusammenarbeit mit Harvard (eben dem Ort, an dem auch Facebook entstanden ist): So können die dortigen Studenten in Zukunft speziell für sie designte „Badges“ (virtuelle Abzeichen) innerhalb des Networks bekommen, wenn sie bestimmte Orte an ihrem Campus besuchen und dort „Tips“ hinterlassen (hilfreiche Kurznachrichten, die mit einem bestimmten Ort verknüpft sind).

Das große Marketing-Potential von Foursquare und ähnlichen Diensten hingegen wurde schon längst erkannt: So ist es etwa denkbar, dass häufige Besuche von bestimmten Orten bzw. Verhalten durch die User (etwa fünf Mal in einem bestimmten Laden einchecken, alle Filialen einer Firma an einem Ort besuchen oder ähnliches) von Unternehmen mit Gratis- oder Rabattangeboten für die jeweiligen User belohnt und so dazu genutzt wird, mehr Laufkundschaft zu bekommen.

Überraschenderweise ist es ausgerechnet der zu Beginn seines Social Media-Engagements so vielgescholtene Mobilfunkanbieter Vodafone, der in Deutschland zu den ersten Firmen gehört, die Foursquare als Marketinginstrument in größerem Umfang einsetzen: Im Rahmen der derzeit stattfindenden „Woche des Mayors“ (der englische Begriff für „Bürgermeister“ bezeichnet innerhalb des Netzwerks denjenigen User mit den meisten Check-Ins an einem bestimmten Ort) sucht das Unternehmen 5 Gewinner, die am Öftesten die Flagship Stores in fünf großen deutschen Städten besucht haben.

Freilich ist es fraglich, ob es tatsächlich Sinn macht, in gerade dieser Art und Weise an der mobilen Social Media-Diensten teilzunehmen: Die Aufmerksamkeit der Netzwelt ist Vodafone durch die Aktion zwar sicher, aber wirklich nennenswerte Verkaufseffekte sollte der dennoch höchst spannende Versuchsballon nicht haben, denn es ist kaum zu erwarten, dass Leute nur wegen dieser einmaligen Promotion verstärkt dort einkaufen oder dies innerhalb von einer Woche gar mehrfach tun. Als Versuch und erstes Experiment mit den neuen mobilen Netzwerken wird es allerdings höchst spannend zu beobachten sein, welche Resultate daraus gezogen werden, und ob, wie und welche anderen Unternehmen in diesem Jahr ihre Social Media-Strategien ebenfalls auf den mobilen Markt ausdehnen.

massklusive konzipiert und realisiert Online Brand Building Kampagnen für Kunden wie Warner Bros., Unilever oder Montblanc.

5
Jan
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facebook Klassische Werbung funktioniert immer weniger. Die Konsumenten zappen weg, wechseln den Kanal, suchen sich ihre Inhalte selbst aus. Sie verwenden Pop-Up-Blocker oder nehmen Werbung gar nicht mehr richtig wahr. Was funktioniert denn überhaupt noch? Social Networks. Die Marke muss dort hin, wo der Kunde ist, dort hin, wo über die großen Marken und Produkte jeden Tag geredet (Studie: „The 100 Most Social Brands of 2009“) wird. Und in welchem Social Network sind fast alle im Internet aktiven Menschen anzutreffen? Natürlich Facebook.

Ein paar beeindruckende Zahlen von comScore sind kurz vor Jahreswechsel publik geworden: So kommt das inzwischen mit weitem Abstand zum ehemaligen Konkurrenten MySpace größte Social Network der Welt neben 350 Millionen Usern auf weltweit auch inzwischen mehr als 100 Millionen U.S. Visitors in einem einzigen Monat (eine Zahl, die sonst nur von Yahoo! und Google erreicht wird). Insgesamt machten die Besuche auf der Webseite ganze 5,5% der kompletten Zeit im November 2009 aus, die die Menschen im Netz verbrachten.

In einzelnen Postings und Content gerechnet sieht das Ganze so aus:

Shared Content: (Weblinks, Blogeinträge, Notizen): 3.5 Milliaren pro Woche
Hochgeladene Photos: 2.5 Milliarden pro Monat
Hochgeladene Videos: 14 Millionen pro Monat (mehr als 19,000 pro Stunde)
Von Usern erstellte Events: 3.5 Millionen pro Monat
Facebook Connect-User: 80 Millionen, verteilt auf 80.000 Webseiten im letzten Jahr

Beeindruckend sind aber nicht nur diese Zahlen, sondern auch das immer noch rasant anhaltende Wachstum der Titanic unter den Social Networks, das man folgender Grafik entnehmen kann:

Facebookwachstum

Dazu kommen die inzwischen mehr als 350.000 Applications, d.h. kleine Programmen, die innerhalb des Netzwerks laufen, und die zum Teil (wie etwa im Fall von Social Games wie FarmVille oder Café World) von so vielen Menschen genutzt werden, dass diese Apps selbst die Einwohnerzahl von mittleren Staaten der Erde überschreiten und dass deren Entwicklerstudios inzwischen erzielte Einnahmen von mehr als 50 Millionen US-$ pro Jahr berichten können.

Was bedeutet das alles für die Social Media-Strategie ihres Unternehmens und für ihre Marke? Die Frage ist längst nicht mehr diejenige, ob man es sich im Jahr 2010 leisten sollte, in Social Media-Präsenzen, Facebook-Fanpages, die einen Mehrwert für die User bieten und nicht nur die alten Werbebotschaften reproduzieren, in Apps, in Produkt-spezifische Kampagnen und andere Aktivitäten zu investieren. Die Frage ist vielmehr, ob man es sich leisten kann, noch immer darauf zu verzichten, dort hin zu gehen, wo die ganze Internetwelt versammelt ist, wo die Marken von Heute neue Strategien entwickeln und die Marken von Morgen geboren werden.

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23
Nov
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logo-inc500Bereits zum dritten Mal erscheint die jährliche Netz- und Social-Media-Studie des Center for Marketing Research der University of Massachusetts Darmouth und liefert wiederum Belege dafür, wie rasant das Wachstum der neuen sozialen Medien derzeit abläuft und zwar insbesondere auch in den erfolgreichsten Unternehmen. Die zugehörigen Zahlen zeigen deutlich, was sich im Jahr 2009 alles getan hat: So haben sich 75% der befragten Inc. 500-Companies (der am schnellsten wachsenden Unternehmen) in diesem Jahr mit Social Media stark vertraut gemacht, was einer Steigerung von 18% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

62% haben dabei Erfahrung mit der Nutzung der Microblogging-Dienste Twitter sowie Social Networks wie Facebook. Ein anderer deutlicher Schwerpunkt liegt auf den Blogs: 45% der in der Studie befragen Unternehmen betreiben inzwischen ein eigenes Blog, was ebenfalls einem deutlichen Wachstum gegenüber der Vorjahresquote von 39% entspricht. Sinkende bzw. stagnierende Zahlen sind hingegen bei klassischen Onlineforen, Videoportalen, eigenen Wikis und Podcasting zu vermelden.

Der dabei offenbar deutlich wahrnehmbare Erfolg gibt den Maßnahmen ihre Berechtigung: So geben 48% der Unternehmen an, mit dem Einsatz von Social Media Erfolg zu haben, speziell was Twitter betrifft liegt diese Quote sogar bei starken 82%. Von Erfolgen in den Bereichen Engagement, Lead oder Verkäufen generell sprechen sogar 87% der befragten Unternehmen. In Deutschland dürften diese Zahlen noch deutlich niedriger liegen, aber es scheint eindeutig, wohin der Trend geht: Kaum ein Unternehmen, das generell im Web aktiv sein will, wird es sich in Zukunft leisten können, nicht auch dorthin zu gehen, wo sich seine (potentiellen) Kunden tummeln und diese über jene Kanäle mit Informationen zu versorgen oder in den Dialog zu treten.

massklusive konzipiert und realisiert Online Brand Building Kampagnen für Kunden wie Warner Bros., Unilever oder Montblanc.

10
Nov
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41934607Die Flut der Erfolgsmeldungen in Sachen Twitter reißt nicht ab: Nach den Such-Deals mit Microsoft und Google kündigt nun auch das hierzulande nicht sonderlich vielgenutzte (dank der starken Konkurrenz von Xing) amerikanische Business-Network LinkedIn an, eine Zusammenarbeit mit dem Microblogging-Dienst Twitter gestartet zu haben, die demnächst mit neuen Features auf der Seite umgesetzt wird: Passend zu dem Bild heißt es auf LinkedIns eigenem Twitter-Account dann auch: „We know you want it! LinkedIn syncs with Twitter like Peanut Butter with Chocolate.“

Die Idee dahinter ist simpel, aber durchaus von Vorteil für beide Seiten: So können die inzwischen über 50 Millionen LinkedIn-User in der Zukunft mit dem Update ihres Status auf der Seite auch auf ihrem Twitter-Account die entsprechende Meldung veröffentlichen und umgekehrt ihre Tweets zu LinkedIn-Statusmeldungen werden lassen, was deutlich mehr Bewegung in die natürlicherweise recht statische Business-Seite auf der einen Seite und mehr geschäftliche Netzwerker auf Twitter andererseits bringen dürfte. Über weitere Formen der interaktiven Vernetzung zwischen den beiden Seiten wird außerdem bereits nachgedacht. Eine klassische Win-Win-Situation. Was der deutsche Marktführer Xing daraus lernen kann: „Echte“ Vernetzung und mit den großen Social Networks und teilbare Inhalte auf eben diesen Seiten dürften langfristig der Schlüssel dazu sein, sich in der Flut der vielen Webdienste zu behaupten. Die Apps, die Xing im Juli vorgestellt hatte, bieten diese Interaktivität leider noch immer nicht: So ist zb. Die Twitter-Buzz-Applikation leider nur eine Auswahl von Tweets zu einem oder mehreren Themen, d.h. im Grunde nur eine Suchmaschine.

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