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Der vergangene US-Wahlkampf war der teuerste in der Geschichte von Amerika. Von dem Höhepunkt der öffentlichen und medialen Aufmerksamkeit haben sich am vierten November auch mehrere US-Marken einen Teil sichern können. „Free Food and Drinks for Voters“ wurden an jenem wichtigen Dienstag von Starbucks und Ben & Jerry‘s als patriotisches Statement feilgeboten. Jeder Kunde konnte sich auf Anfrage einen kostenlosen Kaffee oder eine Kugel Eiscreme abholen. Dass der Kunde auch wirklich gewählt hatte, musste nicht bewiesen werden.
Es wird interessant, wenn man bedenkt, dass die Entscheidung von Starbucks relativ spontan fiel und nur wenige Tage blieben um diese altruistische Aktion zu promoten. Die Botschaft: „If you care enough to vote, we care enough to give you a free coffee“ wurde als simpler, aber ansprechender Spot von einer Minute Länge umgesetzt. Mit animierten Aussagen zur Demokratie in den USA und dem Bekenntnis von Starbucks zu den damit verbundenen Werten, rechtfertigte das Kaffee-Imperium seine Initiative.
Passend zum Kontext der sehr kurzen Aktion wählte Starbucks verschiedene Videoportale, um den Spot zu seeden. Es ging aus Marketer-Perspektive anscheinend vor allem darum, Kunden zum Weitersagen zu animieren, als sie tatsächlich in die Cafés zu locken. Eine solche Botschaft wirkt auch nach dem vierten November, obwohl das Angebot nicht mehr aktuell ist. Zur Freude der Starbucks-Marketer ist zu bezweifeln, dass wirklich viele Kunden das Angebot nutzten, aber sicher, dass viele davon erfahren haben. Das Ergebnis: eine Stärkung der Marke als amerikanisches Symbol.













Allein in den USA leben ca. 80 Millionen Millenials, jene Altersgruppe, die um das Jahr 2000 herum volljährig geworden ist. Trotz ihrer großen Bedeutung für die Wirtschaft, haben weniger als die Hälfte der weltweiten Entscheider gemäß einer Economist Intelligence Unit
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