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Mass Customization ist nicht erst seit den zahlreichen Awards des Vorzeige-Start-Ups mymuesli.com ein prominentes Beispiel für innovative Konsumenten-Bindung. Die Integration von Kunden in den Design- oder Produktions-Prozess vermittelt ein „Mitmach-Gefühl“ und kann so eine starke Markenbindung schaffen. Der Konsument fühlt sich mit seinen Wünschen ernst genommen und erhält ein exklusives Produkt, an dessen Entstehung er teilhaben konnte. Selten steht man als Unternehmen so direkt mit seinen Kunden im Dialog, selten ist man so nah an den Bedürfnissen des Konsumenten. Dass es neben dem erwähnten Müsli-Beispiel auch Angebote für Süßmäuler gibt, zeigen unsere zwei Beispiele.
Besonders für kleinere Unternehmen kann Mass Customization ein interessanter Weg sein, sich eine Nische fernab der ansonsten übermächtigen Mitbewerber zu erschließen, wie es die amerikanische Seite YouBars beweist. Sie erinnert in der Farbwahl und dem grafischen Design zwar eher an längst vergangene Frühzeiten des Internets, hat sich jedoch bei ihrem Angebot ganz dem modernen Konzept der Mass Customization verschrieben. Ganz nach eigenen Vorlieben kann man sich aus diversen Zutaten seinen Lieblings-Schokoriegel zusammen stellen und sich auch per Knopfdruck gleich die Kalorien und den Fettgehalt seines Machwerks anzeigen lassen.
Für Nichtkenner der japanischen Sprache ziemlich verwirrend präsentiert sich die Seite eines asiatischen Schokoladen-Herstellers mit dem für die Herkunft doch recht ungewöhnlichen Namen „Tirol“. Der Service der Firma für personaliserungsfreudige Kunden: Auf der Website Decocho.com können Süßmäuler eigene Bilder hochladen, die dann anschließend die Verpackungen der Dickmacher schmückt.












