Mai
Blogs galten lange Zeit als eine Art von „Entweder-Oder“-Alternative zu den „klassischen“ Online-Informations-Medien wie den Online-Auftritten von Print-Magazinen. Der große Web2.0-Hype führte dann auch dazu, dass eine Reihe eher halbherziger Versuche unternommen worden, diesen Trend nicht zu verschlafen und ein Stück vom Blog-Kuchen abzubekommen. Die Folge: Schnell aufgestellte Blogs, die oftmals nicht viel mehr als eine leicht abgewandelte Form der üblichen News-Berichterstattung waren und mangels Identifikation oder Mehrwert meist rasch wieder verschwanden.
Während einige Vertreter dieser klassischen Medien – besonders in Deutschland – noch an der Kompetenz und Relevanz von Blogs zweifeln, sind ihre Kollegen in den USA hier anscheinend schon etwas weiter mit der Akzeptanz. Die Bedeutung von Blogs als wichtige Informationsquelle verdeutlicht eine aktuelle Studie über das Blog-Nutzungsverhalten von amerikanischen Journalisten. Über ein Drittel aller Befragten gab an, dass sie Blogs nutzen, um neue Themen für Artikel zu recherchieren. Noch häufiger, nämlich fast 60 Prozent, sehen in Blogs außerdem ein ideales Stimmungsbarometer für aktuelle Themen. Für Unternehmen relevant ist darüber hinaus der mit fast 30 Prozent noch hohe Anteil an Journalisten, die auf diese Weise Experten und Spezialisten ermitteln – ein wichtiger Grund also zur Einrichtung eines Corporate Blogs oder zu einer verstärkten Blog-Aktivität, um hier medial präsent zu sein.













Am 15. Juli 2008 um 11:22 Uhr
[…] sich vor Kurzem bereits eine Studie mit der Bedeutung von Blogs für amerikanische Journalisten befasst hat, legt jetzt der deutsche […]