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Es gibt neue Zahlen über den rasanten Bedeutungs-Zuwachs des Internets: Eine in Frankreich, England und Deutschland durchgeführte Studie unterstützt mit eindrucksvollen Zahlen, dass das Internet traditionelle Medien als relevantestes Genre bei der Kaufentscheidung weit hinter sich lässt.
In der Studie wurde ein Index-Wert ermittelt, der sich aus der Nutzungszeit beim Entscheidungsprozess sowie einem von den Usern bestimmten Rang des Mediums ermittelt. In allen drei Ländern ergab sich mit ca. 46 Prozent jeweils der höchste Wert für Online-Medien, gefolgt von TV mit 33 Prozent und Radio mit 14 Prozent. Klassischen Print-Medien weist die Studie nur eine Bedeutung bei der Kaufentscheidung von 3 Prozent zu.
Der Einfluss ist hierbei deutlich von den gesuchten Produkten abhängig: Bei Reisen, Multimedia-Produkten sowie Büchern ist die Bedeutung zum Beispiel weitaus größer als bei politischen Fragen, wo das Internet (noch) eine geringere Rolle spielt. Der Verlauf des aktuellen US-Vorwahlkampfes zeigt jedoch, dass auch hier das Internet schnell aufholt.
Als einer der ausschlaggebenden Faktoren, warum das Internet eine solch wichtige Rolle spielt, gaben 81 Prozent der befragten Franzosen an, dass sie das Gefühl hätten, dadurch bei der Entscheidungsfindung Zeit zu sparen.













